20.09.2005
Rumpfteam verschenkt Sieg in schwacher zweiter Halbzeit.
SC Melle II - VfL Löningen 75:70 (14:19 ; 9:20 ; 25:17 ; 27:12)
Mit nur sieben Spielern reiste der VfL am vergangenen Samstag nach Melle, um gegen die zweite Mannschaft des SC zu spielen. Mit dabei waren, der seit über einem Jahr zum ersten mal wieder mitwirkende Heiner Bruns und der nach fünf Jahren reaktivierte Holger Ochs.
Zu Beginn des Spiels war die Partie sehr ausgeglichen. Erst in der siebten Minute beim 9:8 für Melle konnte Löningen die körperlichen Vorteile unter dem Brett ausspielen und zogen mit einem 9:0 Lauf auf 17:9 davonziehen. Zur Viertelpause stand es dann 19:14 für den VfL.
Im zweiten Viertel legten die VfLer dann noch eine Schippe drauf. Verteidigte stark (Melle gelangen nur 9 Punkte in Abschnitt 2), zog Fouls am Korb, verwandelte die fälligen Freiwürfe und traf sicher von Außen (Gerd Cassellius 17 Punkte in der ersten Halbzeit).
So kam es, dass das Spiel zur Pause mit 41:23 für Löningen schon fast so gut wie entschieden war. Doch wer dies angenommen hatte, sah sich getäuscht!
Melle kam mit veränderter Verteidigung aus der Kabine und stand in der Defensive nun besser. Löningen hingegen durfte nicht mehr verteidigen! Jeder noch so kleine Körperkontakt wurde vom Schiedsrichter, der alleine pfiff und mit dieser Tatsache einige Probleme hatte, abgepfiffen, so dass der VfL schon früh im dritten Viertel in Foulprobleme geriet. Ansgar Behne musste die Partie schon in diesem Viertel mit dem fünften Foul verlassen. Insgesamt wurden alleine in der zweiten Halbzeit 21 Fouls gegen den VfL verhängt (Melle 14). Dies jedoch war sicher nicht der einzige Grund warum die Partie am Ende noch verloren ging. In der Offense wurde der Ball nicht mehr konsequent zum Brett gebracht und auch die Schüsse von außen wurden zur Seltenheit. Melle hingegen traf nun öfter von Außen und versengte auch die zahlreichen Freiwürfe recht sicher. So konnte Melle den Rückstand bis zur letzten Viertelpause auf nur noch 10 Zähler verkürzen.
Doch Löningen kam in den letzten zehn Minuten nicht mehr richtig ins Spiel. Man lag zur achten Minute zwar noch mit 70:67 in Front, doch in der nachfolgenden Zeit kam nichts mehr zustande. Melle hingegen traf nun fast alles. Alleine die Freiwurfquote im zweiten Spielabschnitt ist charakteristisch für die Schlussphase (Löningen 7/20 ; Melle 22/29).
Am Ende war es Klaus Hippe der das Spiel mit 7 Punkte (28 !! Punkte in der zweiten Halbzeit, insgesamt 33) in abschließenden 8:0 Lauf das Spiel entschied!
Abschließend ist zu sagen, dass diese Niederlage völlig unnötig war! Hätte man auch nur eine annähernd ähnlich gute Leistung wie in der ersten Halbzeit gebracht, wäre dieses Spiel sicher eingefahren worden, doch es kam anders. Damit dies in den nächsten Spielen nicht wieder passiert muss im Training weiter gearbeitet werden und auch ein vollständigerer Kader würde sicher nicht schaden.
Die Spielstatistiken findet ihr
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